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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. - Bezirk Rheinhessen e.V. - OG Oppenheim

Neuer Kurs Rettungsschwimmanzeichen Bronze, Silber und Gold

Schwimmen um zu retten.

Die DLRG Oppenheim startet im Februar mit einem neuen Kurs für den Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens in Bronze, Silber oder Gold. Interessenten können einfach um 20 Uhr ins Hallenbad Oppenheim kommen (bitte die Schwimmhalle nur in Badebekleidung betreten). Der Kurs beginnt offiziell mit einem Infoabend am 30. Januar um 20 Uhr im Hallenbad. Externe Anmeldungen werden an diesem Abend entgegen genommen, an dem auch alle wichtigen Informationen besprochen und die Teilnehmerdaten erfasst werden. Die Praxis beginnt dann am 6. Februar.

Ulla Niemann, Technische Leiterin Ausbildung der DLRG Oppenheim, erklärt: „Lernen, Menschen in Not zu helfen, hilft uns allen.“ In dem Kurs erlernen die Teilnehmer erprobte Techniken und Strategien, um einen Menschen, der im Wasser in Not oder Lebensgefahr geraten ist, zu retten, ohne sich selbst dabei zu gefährden. Wie auch bei der Ersten Hilfe sind es oft genug nicht Fremde, sondern Menschen die man kennt, die es aus Gefahren zu retten gilt. So besuchen oft Lehrer und Erzieherinnen aus Kindergärten die Kurse der DLRG, weil sie im Sportunterricht oder bei Schulfreizeiten mit den Kindern schwimmen gehen.

Für externe Teilnehmer kostet der Kurs pauschal 25 Euro, womit auch die Versicherung für die Dauer des Kurses abgegolten ist. Teilnehmer sollten für die Übungsteile "Kleiderschwimmen" immer lange Freizeitbekleidung dabei haben. "Lang" bedeutet lange Beine und lange Ärmel. Gut eignen sich Schlaf- oder Sportanzüge mit einem Gürtel oder einer Kordel im Bund, damit die nasse Hose beim Schwimmen hält und nicht abrutscht. Wer das Rettungsschwimmabzeichen Gold erwerben möchte, sollte zudem auch Schwimmflossen mitbringen. Wer das Rettungsschwimmabzeichen Silber oder Gold erwerben möchte, muss zudem die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs nachweisen, die nicht länger als zwei Jahre zurück liegen darf. Weitere Fragen können am Infoabend am 30. Januar geklärt werden, oder per E-Mail unter frage@dlrg-oppenheim.de

Taufe unseres neuen Bootes Adler Merian

Petrus, oder wer auch immer für das Wetter zuständig ist, muss definitiv ein DLRG’ler sein. Bei absolutem Prachtwetter taufte Landrat Claus Schick am vergangenen Samstag auf dem Platz vor der Emonds-Halle das neue Rettungs- und Katastrophenschutzboot der DLRG Oppenheim auf den Namen „Adler Merian“. Zuvor gaben Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator und Pfarrer Manfred Lebisch dem Boot und seiner Besatzung in einer kleinen Andacht den kirchlichen Segen mit auf den Weg. Im Anschluss an die Taufe nutzten zahlreiche Gäste der Feier die Gelegenheit, eine Runde auf dem neuen Boot zu drehen.

Der Namen „Adler Merian“ stellt den Bezug zur DLRG und zur Stadt Oppenheim her. Der Adler ist sowohl das Wappentier der DLRG als auch Teil des Funkrufnamens einer jeden DLRG-Einheit. Und Matthäus Merian war ein berühmter Kupferstecher, der ab dem Jahre 1616 für eine Zeit lang in Oppenheim lebte und arbeitete.

Landrat Claus Schick wies in seiner Taufansprache auf die Bedeutung der DLRG gerade auch im Bereich des Rettungswesens und des Katastrophenschutzes hin. So ist die DLRG in den erweiterten Katastrophenschutz des Landkreises Mainz-Bingen eingebunden. Deshalb unterstützte die Kreisverwaltung die DLRG Oppenheim bei der Anschaffung des neuen Bootes nicht nur mit den 20.000 Euro Fördermitteln aus der Ehrenamtsförderung, sondern auch noch mit 10.000 Euro aus Katastrophenschutzmitteln. Nur so war das Projekt überhaupt zu realisieren.

Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Penzer betonte die gute Zusammenarbeit zwischen VG und DLRG gerade auch im Bereich Hochwasserschutz. Er erinnerte in seiner Ansprache auch an die große Hochwasserübung im November 2009. Zudem überraschte er die Lebensretter mit einer guten Nachricht: „Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde hat beschlossen, der DLRG einen beantragten Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro zu gewähren.“ Dieser muss nun noch vom Verbandsgemeinderat beschlossen und von der Kommunalaufsicht genehmigt werden.

Landtagsabgeordneter Thomas Günther gratulierte den Oppenheimer Wasserrettern zum neuen Rettungsboot und unterstrich, wie wichtig die Arbeit der ehrenamtlichen Retter ist. Er lud die Männer und Frauen der DLRG ein, den Landtag in Mainz und das ZDF zu besichtigen. Oppenheims Bürgermeister Marcus Held beglückwünschte die DLRG zur Anschaffung des neuen Bootes und freute sich, dass es in einer gemeinsamen Anstrengung gelungen ist, das Projekt zum Wohle der Bürger und der Region zu realisieren. Er lud die DLRG Oppenheim zu einer Vorstellung der Festspiele der Stadt Oppenheim ein.

Aus der Zusammenarbeit mit der Werft entstand ein ausgezeichnetes Boot

Auch Dirk Deters, Inhaber der Deters-Werft, die Adler Merian gebaut hat, war angereist, um bei der Taufe des Bootes dabei zu sein. Er überbrachte ein 40 Meter langes Schleppseil als Taufgeschenk und erklärte: „Je besser und enger die Zusammenarbeit der Werft mit einem Auftraggeber läuft, um so besser wird das Boot, dass dabei entsteht.“ Die Zusammenarbeit mit der „Projektgruppe Neues Boot“ der DLRG Oppenheim lobte er als ausgezeichnet. Für die Deters-Werft ist „Adler Merian“ eine Art Prototyp, denn es ist das erste Boot, das die Werft mit einem Jet-Antrieb ausgestattet hat.

Das in dieser Zusammenarbeit mit der Weft ein hervorragendes Boot entstanden ist, betonte auch Andreas Lerg, zweiter Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Oppenheim, in seiner Festansprache: „Wir dürfen heute mit Stolz sagen, dass wir das derzeit modernste und effizienteste Katastrophenschutzboot im DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz haben.“ Lerg schilderte die Höhepunkte der insgesamt dreijährigen Projektarbeit und erklärte: „Das Boot ist genau auf unsere Anforderungen und unser Einsatzgebiet maßgeschneidert worden.“

I have a dream

Seine Ansprache begann Lerg mit dem bekannten Zitat aus der Rede, die Martin Luthers Jr. 1963 in Washington vor über 250.000 Menschen hielt: „I have a dream.“ Lerg schilderte, das die Oppenheimer DLRG’ler, besonders erfreut waren, als die Bürger der Weinstadt im Frühjahr 2009 – dem Jahr der Wirtschaftskriese – bei einer Haustürsammlung über 6000 Euro für das Boot spendeten. Lerg zum Schluss: „Heute liebe Gäste dürfen wir ihnen nicht ohne Stolz unseren wahr gewordenen Traum präsentieren und das Boot gemeinsam mit Ihnen durch die offizielle Taufe seiner Bestimmung übergeben.“ Zur Taufe waren auch zahlreiche befreundete DLRG-Ortsgruppen, Organisationen und Vereine erschienen.

Erster Einsatz für Adler Merian



Für unser neues Rettungs- und Katastrophenschutzboot der DLRG Oppenheim stand heute der erste erfolgreiche Einsatz an. Wir unterstützten Feuerwehr und Wasser- und Schifffahrtsamt bei der Bergung eines havarierten Sportbootes.

Eine schwere Bootshavarie auf dem Rhein bei Oppenheim, blieb am heutigen Freitag Nachmittag Gott sei Dank ohne Personenschaden. Der Fahrer eines langsamen Sportbootes übersah ein von hinten herannahendes Frachtschiff. Auch als dieses Warnsignale abgab, reagierte der Mann am Ruders des Sportbootes nicht und steuerte sein Fahrzeug nicht aus dem Weg. Das Frachtschiff rammte das Sportboot, dass laut Augenzeugen binnen einer halben Minute kenterte und absank. Der Fahrer konnte sich an das Frachtschiff klammern und wurde von dessen Besatzung unverletzt an Bord gezogen. 

Das Sportboot lag auf der Steuerbordseite knapp unter der Wasseroberfläche in der Fahrrinne. Die Polizei alarmierte die Feuerwehren Oppenheim und Nierstein sowie die DLRG Oppenheim. Auch das Wasser- und Schifffahrtsamt schickte ein im Oppenheimer Hafen stationiertes Arbeitsboot an die Unglücksstelle. Abgesichert wurde der Bergungseinsatz von zwei Booten der Wasserschutzpolizei.

Einem Taucher der DLRG gelang es, Seile an dem Boot zu befestigen, sodass es zunächst fixiert und dann schließlich in Richtung Ufer gezogen werden konnte. Die Feuerwehr spannte dann ein rund 100 Meter langes Stahlseil, mit dem sie das Boot dann mit einer starken Seilwinde in einem der Feuerwehrgerätewagen an das Ufer und damit aus der Fahrrinne ziehen konnte.

Das Sportboot wurde bei der Havarie sehr stark beschädigt. Der Eigentümer hatte es gerade erst nach umfangreichen Reparaturarbeiten aus der Werft geholt und wollte es in den Heimathafen bei Eich bringen. Der Einsatz der Feuerwehr- und DLRG-Kräfte dauerte vom Nachmittag bis in den Abend.


Einweisung der Bootsführer auf Adler Merian




Am vergangenen Wochenende hat die DLRG Oppenheim unter Leitung von Bootswart Joshua Williams die Bootsführer und Einsatzkräfte auf das neue Rettungs- und Katastrophenschutzboot durchgeführt.

In einem ausführlichen Theorieteil wurde zunächst die Technik des Bootes durchgesprochen. Welche Kontrollen sind vor Fahrtantritt durchzuführen. Wo kontrolliert man den Ölstand und wie reinigt man den Kühlwasserfilter. Wo sind Sicherungen und Hauptschalter.

Die Teilnehmer lernten so die Bedienung des Bootes kennen. Gleichzeitig erfolgte auch die Sicherheitsunterweisung. Dazu gehört auch die korrekte Bedienung der hydraulischen Bugklappe.

Nach der Theorie stand dann die Fahrpraxis auf dem Ausbildungsplan. Hier hatten die Bootsführer die Gelegenheit, verschiedene Fahrmanöver mit "Adler Merian" zu absolvieren und so das Fahrverhalten des neuen Bootes kennen zu lernen. Viele stellten dabei fest, das hier Welten zwischen dem alten und im Herbst 2010 außer Dienst gestellten Boot "Nahe" und dem neuen Boot liegen.

Weitere Informationen zur Bootstaufe finden Sie hier!

Adler Merian macht auf der Messe "Boot" in Düsseldorf einen guten Eindruck




Unser neues Katastrophenschutz- und Rettungsboot Adler Merian ist gestern sozusage von seinem ersten überregionalen Einsatz zurück gekehrt. Allerdings stand Adler Merian dabei eine Woche auf dem Trockenen.

Unser neues Boot war vom 22. bis 30. Januar auf der weltweit größten Wassersport- und Bootsmesse "Boot" in Düsseldorf zu bestaunen. Wir haben Adler Merien der Deters Werft, die unser Boot gebaut hat, zur Verfügung gestellt, damit die Werft es auf ihrem Messestand D04 in Halle 9 ausstellen konnte. Zusammen mit einem kleineren Boot namens "Butjarding" konnten unzählige Messebesucher unser Boot besichtigen.

Damit repräsentierte das Boot zum einen die ehrenamtliche Arbeit der DLRG, stellte aber auch ein sehr gutes Beispiel für hochwetigen Aluminium-Schiffbau dar. An beiden Wochenenden waren Mitglieder der DLRG Oppenheim vor Ort und konnten zahlreiche Fragen beantworten.

Viele Fachbesucher und natürlich andere DLRG-Ortsgruppen und Rettungsdienste interessieren sich für unser Boot und nahmen es genau in Augenschein, ließen sich die speziellen Bau- und Ausstattungsmerkmale erklären. Schließlich ist Adler Merian auf das Revier und das Einsatzprofil der DLRG Oppenheim maßgeschneidert worden.

Tag des Wassersports im Hallenbad Oppeneh

Die DLRG Oppenheim hat gestern, am 30. Januar beim Tag des Wassersports im Oppenheimer Hallenbad mit gewirkt. So boten die Rettungstaucher der Ortsgruppe interessierten Gästen Gelegenheit zum Schnuppertauchen an. Kerstin Kehl, bei der DLRG Oppenheim für Kleinkinderschwimmen zuständig, stellte die Arbeit der Schwimmkurse vor. Hier einige Impressionen.

 




Neuer Defibrillator für den Sanitätsdienst

Übergabe des neuen "Defi" im Hallenbad.

Am gestrigen Montagabend konnten wir im Rahmen unseres Traings den über Sponsoren finanzierten Automatisierten externe Defibrillator, kurz "Defi" genannt, in Empfang nehmen.

Ein Defibrillator ist eine Art Elektroschockgerät. Hat das Herz Unfallopfers Kammerflimmern oder Herzrhythmusstörungen, dann kann es kein Blut mehr durch den Körper pumpen. Dann kommt der "Defi" zur Anwendung. Durch gezielte Stromstöße beendet das Gerät das Kammerflimmern oder die Herzrhythmusstörungen. Wenn es gut läuft, schlägt das Herz danach wieder in einem normalen Rhythmus. Oder wir können als ausgebildete Ersthelfer und Sanitäter durch die Herz-Lungen-Wiederbelebung den Kreislauf aufrecht erhalten, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Das Gerät ergänzt unsere Sanitätsausrüstung und wir führen es in Zukunft bei allen Einsätzen und Veranstaltungsbetreuungen mit.

Im Rahmen der Übergabe gestern im Oppenheimer Hallenbad konnten wir unseren Gästen unsere vielschichtige Arbeit vorstellen. Die Getränke für den Empfang stiftete das Cafe-Restaurant „Zum Hallenbad“. Ganz herzliche möchten wir uns bei den folgenden Sponsoren bedanken, die die Anschaffung des Defibrillators ermöglicht haben:

  • Atrium Tischkultur – Heimtextilien
  • Dr. Hubertus Utz – Zahnarzt
  • Speisegaststätte „Zum Grünen Baum“
  • Immobilienbetreuung Pfau
  • Pro Optima
  • Die zwei Linden Apotheken
  • Gebäude Energie Berater – Firma I.H.T.
  • Parkett W. Kretschmer
  • Hundeschule Hundedialog
  • Fleischer-Fachgeschäft & Partyservice Dieter Sekulla
  • Zur Vesperstube
  • MAGIC American Parts
  • Restaurant Weinhaus Hilbig
  • Restaurant Rathofkapelle

Adler Merian ist angekommen

Gestern, am Freitag dem 12. November um 15:20 Uhr ist Adler Merian zum ersten Mal auf den Hof an unserem Vereinsheim gerollt. Dirk Deters von der Deters Werft hat uns das Boot gebracht. Damit ist der leere Platz in der Halle, der durch den Verkauf der "Nahe" entstanden ist, jetzt wieder ausgefüllt, wie man auf einem der Bilder eindrucksvoll sieht.

Adler Merian ist angekommen!

Wir müssen jetzt noch die DLRG- und BOS-Funkgeräte einbauen, dann ist das Boot vollständig einsatzklar. Wir haben beschlossen, die offizielle Taufe erst im neuen Jahr zu machen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit ist einfach kein Termin mehr zu finden. Zum einen laufen bis Mitte Dezember sehr viele wichtige Ausbildungs- und Schulungsveranstaltungen, denn bei der DLRG ist die kalte Jahreszeit Ausbildungssaison. Zum anderen sind auch bald die ganzen Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte, sodass auch die Gäste, die wir zur Taufe einladen wollen, keine Termine frei haben.




Gästefahrten der Werft am 30. Oktober (Kopie 2)

Die Kollegen der DLRG Wilhelmshaven haben dieses schöne Video von unserem neuen Boot gemacht. Das wurde am Samstag dem 30. Oktober aufgenommen, als die Deters-Werft rund 40 bis 50 Gäste da hatte, um unser neues Boot und einige andere Boote der Werft kennen zu lernen. Auch das Boot der DLRG Wilhelmshaven wurde bei Deters gebaut.

Wie man sieht, ist unser Boot mittlerweile lackiert. Das Unterwasserschiff ist schwarz, die Außenhaut rot lackiert. Was noch fehlt ist die DLRG-Beschriftung. Auch die Sitze sind montiert, unsere Probefahrt haben wir noch auf primitiven Sitzkissen absolviert. Bald ist das Boot fertig und wird geliefert. Hier ein weiteres Video, bei dem dessen Autor leider die Einbettungsfunktion gesperrt hat, sodass wir es hier nicht "sichtbar" einbetten können.

Bericht in den Allgemeine Zeitung über die Werftprobefahrt



23. Oktober - Werftprobefahrt auf der Weser






Was uns vor einem Jahr noch wie ein nicht zu verwirklichender Traum erschien und vor etwas mehr als einem viertel Jahr nur als technische Zeichnung auf Papier existierte, haben wir heute zum ersten mal auf der Weser Probe gefahren. Wir sind heute in aller Herrgottsfrühe zu viert nach Berne hochgefahren, um das neue Boot endlich in Action zu erleben. Über acht Stunden Autofahrt, die sich absolut gelohnt haben. Es hat Spaß gemacht, viel Spaß!

Dirk & Klaus Deters und ihr Team haben wirklich ein exzellentes Boot auf Kiel gelegt. Das Boot ist im Vergleich zum Vorgänger sehr leise, im Standgas ist der Motor fast nicht zu hören und man will fast die Motorluke öffnen, um nachzusehen, ob er wirklich läuft. Der Jet macht sich beim Fahren schon akustisch bemerkbar, denn es ist ja im Prinzip eine Wasserpumpe und da rauscht einiges an Wasser durch.

Bei einem vernunftbegabten Bootsführer, der weiß was er tut- heute waren vier davon an Bord - fährt sich das Boot sehr gutmütig, fast lammfromm. Es reagiert sehr gut auf Lenkbewegungen und der Wechsel vob Voraus auf Zurück ist stufenlos und sehr feinfühlig machbar. Das Boot läuft sehr schnell und auch bei rauem kabbeligem Wasser quasi wie auf Schienen, ohne zu bocken oder schlagen. Man bekommt zwar Feedback aber keine Prügel, wie bei kleinen Booten, die es dann durch die Wellen haut.

Kreuzt man große Wellen, wir hatten es mit einem Überseefrachter zu tun, der eine gewaltige Heckwelle hinter sich her zog, dann gilt wieder "bei einem vernunftbegabten Bootsführter kein Problem", auch wenn es spritzt und Wasser fliegt.

Treibt man das Boot aber durch "enges Kurven hacken" in die Nähe seiner Grenzen in Sachen Gutmütigkeit, dann zeigt es auch zügig seine Zähne. Die heutige Spitzengeschwindigkeit (GPS-Messung) lag bei 69 Km/h. Eine sehr angenehme Marschgeschwindigkeit für längere Strecken liegt bei rund 50 Km/h. Hier bleibt die Fahrt komfortabel und der Verbrauch genügsam.

In etwas mehr als einer Stunde sind wir einmal nach Bremen und zurück gefahren, was rund 40 Kilometer Gesamtstrecke entspricht. Dabei sind wir nicht durchgebrettert, sondern haben unterwegs noch verschiedene Fahrmanöver wie beispielsweise "Mann über Bord" getestet.

Das nachfolgende Video vermittelt einen kleinen Eindruck der Fahrt. Die Geräuschkulisse klingt im Video lauter, als sie tatsächlich ist. In kürze wird ein Video in besserer Qualität folgen.

Es schließen sich noch Restarbeiten und die Lackierung an und in rund 14 tagen steht die Lieferung an.

Das neue Boot hatte heute erstmals Wasser unter dem Kiel!

20. Oktober: Ein sehr begeisterter Dirk Deters von der gleichnamigen Werft in Berne bei Bremen, hat heute Bilder der ersten Probefahrt geschickt. So wie er am Telefon klang, hatte er Spaß, viel Spaß! Unser neues Boot hat heute das aller erste Mal Wasser unter dem Kiel gehabt und die Bilder sind sehr beeindruckend.Und wir freuen uns auf unsere Werftprobefahrt am Samstag!

 






Aktueller Stand des Neubaus am 15. Oktober



Wieder zwei neue Bilder von der Werft aus Berne. Auf dem einen ist die mittlerweilte montierte massive Bugklappe zu sehen. Die dicke schwarze Scheuerleiste schützt das Boot, wenn man bei schwierigen Manövern mal anecken sollte. Auf dem Bild auch gut zu sehen die massiven großen Festmacherklampen. Die sind so stabil, dass man das Boot an zweien davon an einem Kran hochheben kann. Das Bild zeigt auch die stabile Reling, an der man sich während der Fahrt auch gut festhalten kann.

Das zweite Bild zeigt den Jet-Antrieb am Heck des Bootes. Sehr gut ist die lenkbare runde Austrittsdüse zu sehen, aus der das Wasser mit hoher Geschwindigkeit heraus schießt. Die "Horn-artige" Klappe ist die Rückfahrtklappe. Die wird in den Wasserstrahl abgesenkt und lenkt ihn in Richtung Bug um. Damit fährt das Boot dann Rückwärts. Mit dem auf dem Bild sichbaren Gestänge werden Lenkdüse und Rückfahrklappe angesteuert.

Aktueller Stand des Neubaus am 14. Oktober



Heute hat uns Dirk Deters von der Deters-Werft wirklich sehr schöne Bilder geschickt. Der zukünftige "Arbeitsplatz" des Bootsführers ist fertig gestellt. Wir sehen auf dem Fahrstand das Steuerrad, die Fahrhebel (Gas und Vorwärts/Rückwärts), das Motorkombi-Instument mit Drehzahömesser und Startknopf, die verschiedenen Schalter und auch den Monitor des Sonargerätes.

Das zweite Bild zeigt den Motorraum. Auf dem VW-Marine-Dieselmotor ist mittlerweile die Verkleidung schon montiert. Es sind noch einige Kabel der derzeit laufenden restlichen Arbeiten an der Elektrik zu sehen.

Die Werft plant in Kürze ihre erste eigene Probefahrt zu machen und am 23. Oktober ist es soweit. Dann wird die Projektgruppe erstmal Gelegenheit haben, auf dem, was bis vor einem viertel Jahr noch eine reine Planskizze war, eine erste Runde zu drehen.

An diese Werftprobefahrt schließen sich Restarbeiten und die Lackierung an. Dann wird geliefert. Bis dahin wird der neue Bootsanhänger, der der Werft schon geliefert wurde, durch uns zugelassen. Sobald die Bootspapiere kommen, erfolgt auch die Anmeldung des Bootes. Langsam kommt richtig Vorfreude auf das neue Boot auf.

Aktueller Stand des Neubaus am 12. Oktober




Auf der Werft geht es sehr zügig voran. Der Motor und der Jet-Antrieb sind eingebaut und miteinander verkoppelt. Derzeit werden Kabel, Schläuche und Leitungen verlegt und Anschlüsse hergestellt. Auf den Bildern ist die Dieselmaschine, das Getriebe und die Welle zu sehen, mit der der Jet angekoppelt ist. Auch hydraulische Steuerzylinder für die Lenkung sind schon zu sehen. Die grauen Schaumstoffmatten sind Schallschutzmatten, die das Boot leise und damit komfortabel machen.

Ein Bild zeigt den Gerätebügel, der auf einem Montagetisch derzeit fertig geschweißt wird. Auf den werden die nautische Beleuchtung, Arbeitslicht, Funkantennen und weitere Bauteile montiert.

Auch die beiden Fahrstände sind mittlerweile weiß lackiert. Die Rahmen den Windschutzscheiben sind montiert. Ende dieser oder Anfang nächster Woche erfolgt ein technischer Probelauf und die erste Werft-interne Probefahrt. Am 23. Oktober fahren wir mit der Projektgruppe dann zur offiziellen Werftprobefahrt nach Berne.

Aktueller Stand des Neubaus am 3. Oktober




Bei einem weiteren Werftbesuch entstanden diese aktuellen Bilder. Auf dem ersten sieht man die Bugklappe, die auf einem identischen Boot, das für die Feuerwehr im Österreichischen Linz gebaut wird, bereits provisorisch montiert ist. So wird der Bug unserer Bootes also einmal aussehen.

Das nächste Bild zeigt die Montageöffnung des Jetantriebes von unten. Diese Öffnung ist später unter Wasser und der Jetantrieb saugt dann hier das Wasser an.

Das dritte Bild zeigt den bereits auf dem Deck fest geschweißten Fahrstand. Das Loch in der Blende dient der Aufnahme der Lenkung. Rechts an der Seite sieht man auch auf den nächsten beiden Bildern ein sehr dickes Aluminiumrohr. Durch dieses werden später alle Steuerleitungen, Kabel und Hydraulikschäuche verlegt.

Auch der Bug-Staukasten an der Backbordseite ist bereits fertig, denn Scharnier und Dichtung sind eingebaut. Der Deckel ist damit Wasserdicht.

 

Aktueller Stand des Neubaus am 26. September




Am Sonntag dem 26. September war die Projektgruppe auf der Werft, um verschiedene Details zu besprechen. Dabei entstanden die nebenstehenden aktuellen Bilder.

Besprochen wurde zunächst das Layout und die Bestückung des Fahrerkonsole und der Funkkonsole. Beide Konsolen stehen derzeit probehalber im Boot an den Positionen, an denen sie montiert werden. Auch die Lackierung des Bootes wurde besprochen. Außerdem konnten wir den Baufortschritt selbst in Augenschein nehmen.

Der VW-Marinediesel steht als Stellprobe schon provisorisch im Motorraum und wird in dieser Woche endgültig montiert. Der große Staukasten vor dem Motorraum ist fertig. Dort wird der Tank eingebaut. Auch zwei große Staukästen am Bug sind bereits fertig.

Am Bug ist sehr gut der "Türrahmen" für die Bugklappe zu erkennen, mit der das Boot ausgerüstet wird. Über diese Bugklappe können Personen und Material sehr schnell und schonend an Bord genommen und später wieder ausgeladen werden.

Aktueller Stand des Neubaus am 24. September




Das neue Boot nimmet immer konkretere Formen an. Der Boden ist fertig eingebaut und abgedrückt. Was bedeutet das? Da der Doppelboden vier wasserdichte Kammern als Auftriebskörper hat, wird nach den Schweißarbeiten mit Ventilen Druck auf die Kammern gegeben. Bleibt der Druck konstant, dann sind die Kammern dicht. Das nennt man Abdrücken. Diese Auftriebskörper machen das Boot quasi fast unsinkbar. Selbst wenn eine der vier Kammern leck schlägt, würde das Boot noch problemlos fahrbar bleiben.

Wie auf einem Bild zu sehen, beginnt derzeit der Einbau des VW-Marinediesels. Die V6-Maschine hat 265 PS und sorgt für satten Vortrieb. Die Maschine ist ab Werk komplett weiß lackiert, damit man schnell sehen könnte, wenn irgendwo Öl oder andere Flüssigkeiten austreten.

Auch sind die beiden Steuerkonsolen schon probehalber aufgestellt. Die von Achtern (hinten) gesehen rechten Konsole wird der Steuerstand, an dem der Fahrer sitzt. Dort werden das Lenkrad, der Gas- und Fahrhebel, und diverse Schalter und Instrumente eingebaut. Die linke Konsole wird die Funk- und Technikkonsole. Dort werden unter anderem DLRG-, BOS- und Rheinfunkgerät eingebaut. Am Sonntag fährt die Projektgruppe Boot zur Werft, um das genaue Layout dieser Konsolen und weitere Details zu besprechen.

Aktuellen Stand des Neubaus am 17. September



Nachdem das Boot auf den Kiel gedreht wurde, hat jetzt der Innenausbau begonnen. Auf den Bildern ist zum einen der Motorraum zu sehen, der momentan gebaut wird. Eventuell beginnt bereits kommende Woche der Einbau der VW-Marinediesel-Maschine und des Jetantriebes. 

Auch die Bodenplatten im Innenraum werden derzeit eingebaut. Diese Platten sind aus rutschhemmendem Riffel- oder besser Tränenblech. Unter diesen Bodenplatten ergeben die durch das Spantgerüst bebildeten Hohlreäume insgesamt vier Auftriebskammern, die das Boot fast unsinkbar machen. Langsam nimmt unser neues Boot also immer konkretere Formen an und wir freuen uns auf die Werftprobefahrt in der 40. Kalenderwoche.

Aktueller Stand des Neubaus am 13. September



Die Rohbauarbeiten am Rumpf sind beendet. Das Boot wurde aus der Bauhalle gezogen und mit einem Kran umgedreht und steht jetzt aufrecht auf seinem Kiel. Jetzt beginnt der Innenausbau und die Komplettierung. Auf dem Bild erkennt man sehr gut dass massive Motorfundament, auf dem in Kürze der VW-Dieselmotor sitzen wird.

Auf den Bildern sieht man auch sehr gut die die Spanten der Bodenkonstruktion jeweils im Abstand von 50 Zentimetern, auf die bald die Bodenplatten montiert werden. Auch sieht man die beeindruckenden Ausmaße des Bootes und die Öffnung am Bug, an der die hydraulische Bugklappe montiert wird. Es geht also ordentlich voran mit dem Neubau.

Aktueller Stand des Neubaus am 8. September



Auf der Deters-Werft in Berne geht es mächtig voran. Derzeit wird das Spantgerippe des Rumpfes mit der Außenhaut beplankt. Das bedeutet, das Boot nimmt immer konkretere Gestalt an. 

Kommende Woche wird es dann "umgedreht", also auf seinen Kiel gestellt. Auch die Dieselmaschine soll kommende Woche eintreffen. Bald also wird das Herz in das Boot eingepflanzt, um es mal etwas theatralisch auszudrücken.

Für die 40. Kalenderwoche ist die Werftprobefahrt geplant. Die Lieferung soll dann in der 43. Kalenderwoche erfolgen. Daher beginnen wir, die Taufe des Bootes zu planen.

Aktueller Stand des Neubaus am 1. September




Die Schweißarbeiten am Rumpf gehen jetzt zügig voran. Noch steht die ganze Konstruktion auf dem Kopf, damit die Bodengruppen und die Bodenbeplankung geschweißt werden können. Auf den aktuellen Bilder sieht man schon sehr gut die Montageplatte- und Öffnung für den Jetantrieb. In der großen Öffnung im Heck sitzt später die Antriebswelle für die tunnelartige Wasserdüse, die am Heck des Bootes montiert wird. Die kleinen Öffnungen darum herum dienen der Durchführung von Lenkgestänge, Schläuchen und Kabeln.

Auch die ersten Kontouren des Motorraumes sind schon zu erahnen. Außerdem ist das Spantgesrüst, also quasi das Gerippe des Bootes, fertig gestellt. Der Doppelboden wird später in vier wasserdichte Kammern unterteilt sein, die dem Boot sehr viel Auftrieb geben und es beinahe unsinkbar machen.

Sobald die Konstruktion des Rumpfes abgeschlossen ist, wird das Boot umgedreht und steht dann richtig herum auf seinem Kiel. Dann geht es an den Innenausbau, den Einbau der Maschine (VW Marinediesel 6-Zylinder-V-Motor mit 265 PS) und des Antriebs.

Wir rechnen damit, dass wir in circa sechs Wochen zur ersten Werferprobungsfahrt nach Berne hochfahren können. Zwischendurch ist ein weiterer Besuch während der Bauphase geplant.

Besuch auf der Werft während des Rumpfbaus




Von Freitag dem 13. 8. bis Samstag dem 14.8. ist die Projektgruppe zur Werft nach Berne gefahren, um sich den Baufortschritt anzuschauen und noch einige Punkte mit der Werft zu besprechen. Zum ersten mal konnten wir das, was vor einigen Monaten noch ein Traum und vor wenigen Wochen nur eine technische Zeichnung war, tatsächlich "begreifen", also anfassen.

Unser Boot ist das erste dieses Typs, was die Firma Deters baut. Parallel bekam die Werft den Auftrag für ein weiteres identisches Boot für die Feuerwehr Linz in Österreich, dass allerdings mit einem Außenborder angetrieben wird. Zudem entsteht noch ein drittes Boot, das die Werft als Vorführboot für sich selbst baut und mit einem Z-Antrieb ausstattet. Damit entstehen gleichzeitig drei identische Boote, sieht man vom Antrieb ab.

Bilder von der aktuellen Bauphase (anklicken zum vergrößern)

Das erste Bild zeigt die sogenannten "Spanten", das sind Querträger, die alle 50 Zentimeter eingebaut und mit Längsstreben verbunden werden. Dieses Gerüst stellt das Rückgrat des Bootes dar und gibt ihm eine sehr hohe Stabilität. Diese Spanten liegen später unsichtbar unter dem Boden des Innenraums.

Im zweiten Bild ist der Rumpf und vor allem der Bug unseres Bootes zu sehen. Damit die Arbeiter leicht zum Schweißen an alles dran kommen, liegt das ganze quasi auf dem Kopf. In dem Bild sehen Sie also den Teil, der später im Wasser ist.

Das dritte Bild zeigt den baugleichen Rumpf des Bootes für die Feuerwehr Linz, der schon am weitesten fortgeschritten ist. Hier ist die Struktur der Spanten und Längsstreben sehr gut zu sehen. Wenn später der Boden darauf festgeschweißt ist, bildet dieser Hohlraum einen Doppelboden mit sehr viel Auftrieb. Dadurch werden diese Boote unsinkbar.

Das vierte Bild zeigt die massiven Verstrebungen im Bereich des Bugs, also dort, wo auch später die Bugklappe montiert ist. Da dieser Bereich des Bootes besonders belastet wird, ist er entsprechend massiv verstärkt.

Im Bild Nummer fünf haben wir uns mal an beziehungsweise in das Boot gestellt, damit erkennbar wird, welche Ausmaße das Boot hat, das eine Länge über alles von 7,3 Metern haben wird. Vorne steht Stefan Seeber, Leiter Einsatz der DLRG Oppenheim, in der Mitte Andreas Lerg, zweiter Vorsitzender und am Heck des Bootes Thies Lerch, Beisitzer und Fachmann für Motoren.

Das sechste Bild zeigt den bereits zugelieferten Jet-Antrieb, der in unser Boot eingebaut wird und für ordentlich Schub sorgen wird. Dieser Antrieb saugt Wasser unter dem Boden des Bootes an und schießt es stark beschleunigt durch eine lenkbare Düse, was den Vortrieb bringt. Vorteile des Antriebs ist neben der Effizient und der sehr hohen Manövrierfähigkeit die hohe Sicherheit. Dadurch das keine bewegten Teile oder ein Schiffsschraube (Propeller) im Wasser sind, kann kein Schwimmer oder Taucher verletzt werden. Zudem hat das Boot damit kaum 35 Zentimeter Tiefgang und ist damit auch bei Hochwasser in sehr flachem Wasser einstezbar.

 

Die Schweißarbeiten am Rumpf haben begonnen

Auf den nebenstehenden Bildern ist das Spantgerüst des Bootes zu sehen. Das ist quasi das tragende Skelett. Quer- und Längsspanten und Strebbleche ergeben einen sehr stabilen und dennoch leichten Rumpf. Als Material kommt Aluminium zum Einsatz. Das Boot wird "überkopf" gebaut, das bedeutet der Kiel liegt derzeit oben.

Wenn Sie die Bilder anklicken, werde sie groß dargestellt.


Sommerfest mit Jedermannschwimmen der DLRG am 22. August

Das Sommerfest der DLRG Oppenheim findet am 22. August am Strandbad Oppenheim statt. Auftakt bildet das Jedermannschwimmen um 11 Uhr, das an den Dienheimer Krippen startet. Weitere Informationen in Kürze hier an dieser Stelle.

Zuflucht für DLRG

Allgemeine Zeitung: (red). VG-Bürgermeister Klaus Penzer unterzeichnete gemeinsam mit der DLRG Oppenheim einen Nutzungsvertrag für die Grundschule in Nierstein. Die Schule dient der DLRG als Notquartier, wenn im Hochwasserfall die Schutzmauer an der B 9 geschlossen wird und die DLRG dann nicht mehr auf ihr Gelände kann. „Hier mussten wir als VG der DLRG helfen und sind froh, es in dieser Art und Weise tun zu können. Im Hochwasserfall bleibt die DLRG so voll einsatzfähig“, erklärte Penzer. Der DLRG-Vorsitzende Pilz dankte ihm für die unbürokratische Hilfe und die gute Zusammenarbeit.

Bericht in der AZ über die Anschaffung des neuen Bootes



Generalplan neues Katastrophenschutzboot der DLRG Oppenheim



Der AZ-Wetterwisser bei der DLRG Oppenheim

Am Donnerstag dem 3. Juni war die Redaktion der Allgemeinen Zeitung am Strandbad Oppenheim, um für den "Wetterwisser" einen Beitrag zu drehen. Zum einen standen wir mit unserer Fachkompetenz zur Verfügung. Zum anderen auch mit zwei in mehrfacher Hinsicht ziemlich coolen Schwimmern.

DLRG mahnt Eltern zur Wachsamkeit: 2009 sind 24 Vorschulkinder ertrunken

Gefährlich: Kinder unbeaufsichtigt an Gartenteich und anderen Gewässern.

Bad Nenndorf: Im Jahr 2009 sind 24 Kinder im Vorschulalter ertrunken. Allein in sieben Fällen wurde der heimische Gartenteich oder der Swimmingpool den Kleinen zum Verhängnis.

Die Kinder waren nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) alle im Alter von einem bis vier Jahren.

„Die Unfallanalysen belegen einmal mehr, dass Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern und Erziehungsberechtigten häufig die Ursachen des Kleinkinderertrinkens sind. Sie müssen wissen, dass selbst ein kleiner Teich mit wenigen Zentimetern Wassertiefe für die Kleinsten zur tödlichen Bedrohung werden kann“, erklärt DLRG-Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann.

In den anderen 17 Fällen ertranken Kleinkinder in Gewässern in der Nähe der elterlichen Wohnung oder dem Schwimmbad.

Kleine Kinder werden vom Wasser magisch angezogen, deshalb empfehlen die Sicherheitsexperten der DLRG, ihre Sprösslinge beim Spielen im Garten oder in der Nähe von Gewässern nicht aus den Augen zu lassen. „Wachsamkeit ist in Gärten mit Teichen, Swimmingpools und angrenzenden natürlichen Gewässern der beste Unfallschutz“, so der Generalsekretär weiter. Eine Reihe von Ländern propagiert zur Vorbeugung sogar die rigorose Einzäunung dieser Gefahrenquellen.

Kleinkinder bedürfen der ständigen Aufsicht, damit sie sich nicht den Gefahren in ihrer Umgebung aussetzen, die sie aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Unbesonnenheit noch nicht erkennen und beherrschen können. Zur Abwehr dieser Gefahren ist zu allererst der Aufsichtspflichtige zuständig, weil ein umfassender Schutz nur durch die lückenlose Beaufsichtigung der Kinder gewährleistet ist.

Eltern können aber noch mehr tun: In speziellen Wassergewöhnungskursen der DLRG können die Kleinsten in spielerischer Form frühzeitig wichtige Bewegungen und lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser erlernen, noch bevor sie richtig schwimmen können. Die DLRG bietet in vielen Städten und Gemeinden Schwimmkurse für Kinder an, die von erfahrenen Ausbildern geleitet werden. In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner NIVEA führt die DLRG in Kindergärten zudem seit Jahren Informationsveranstaltungen für Kinder und Eltern durch, um kindgerecht auf spielerische Art und Weise frühzeitig über Wassergefahren aufzuklären und richtiges Verhalten bei Unfällen zu üben.

Von: Martin Janssen

DLRG Workshop Eisrettung



Anlässlich des Wintereinbruchs Mitte Januar führte die DLRG Oppenheim unter Leitung von Stefan Seeber, Technischer Leiters Einsatz, einen Workshop zum Thema Eisrettung durch. Ziel war es, die Rettung einer in das Eis eingebrochenen Person detailliert zu erarbeiten und auch festzustellen, welcher Ausrüstungs- und Materialbedarf besteht.

Stefan Seeber erläuterte zunächst wie die Tragfähigkeit von Eisdecken auf stehenden und fließenden Gewässern zu bewerten ist und welche Probleme und Gefahren gerade auch für die Retter entstehen. Weiterhin wurde der Eisunfall auch aus Sicht der Medizin und Ersten Hilfe-Versorgung beleuchtet. Dann wurde gemeinsam erarbeitet, mit welcher Strategie eine im Eis eingebrochene Person bestmöglich gerettet werden kann.

Wichtig ist zum einen der Kälteschutz der Retter und dann deren Absicherung mit Leinen. Dann gilt es, bei der Annäherung an die Einbruchstelle das Körpergewicht so flächig wie möglich zu verteilen, damit der Retter einerseits nicht selbst einbricht und andererseits den Verunglückten aus dem Loch ziehen kann.

Stefan Zimmer, Tauchwart der Ortsgruppe Oppenheim, erläuterte die Besonderheiten, die ein Eistauchgang mit ich bringt. Dieser unterscheidet sich vor allem dadurch von einem regulären Tauchgang, dass der Taucher nur an Ein- und Ausstiegslöchern an die Oberfläche kommen kann. Im Notfall einfach auftauchen funktioniert nicht. 

DLRG engagiert sich in der großen Hochwasserübung der VG Nierstein-Oppenheim





Es ist Samstag der siebte November, acht Uhr morgens. Auf dem stillgelegten und meist so ruhigen Gelände US-Kaserne in Dexheim setzt ein merkwürdiges Treiben ein. Dutzendweise treffen Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren, DRK, THW und Maltesern ein. Auch drei Fahrzeuge der DLRG sind dabei. Ein Mannschaftswagen und zwei Bootszüge. Schnell füllt sich der Sammelplatz mit über 30 Fahrzeugen und hunderten Einsatzkräften. In der Kaserne wird der Bereitstellungsraum für die erste große Hochwasserübung der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim eingerichtet.

Bereits um sieben Uhr morgens herrschte auch emsiger Betrieb im Rathaus in Dalheim. Funkgeräte und Computer wurden aufgebaut, Lagekarten, meterweise Flipchartpapier an die Wände gehängt. Die neu gegründete Führungsstaffel der VG-Feuerwehr und Fachberater aller beteiligten Hilfsdienste bildeten unter Einsatzleiter VG-Bürgermeister Klaus Penzer die Einsatzleitzentrale. Einer der Fachberater ist Stephan Pilz, Vorsitzender der DLRG Oppenheim. Im Bereitstellungsraum haben Thies Lerch als Abschnittleiter für die Boote und Andreas Lerg als Abschnittleiter für das Personal seitens der DLRG die Leitung. Unterstützt werden die Oppenheimer Wasserretter von einem Fahrzeug der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt und Mitgliedern der DLRG Ortsgruppen Nackenheim und Nierstein, die als Statisten während der Übung zum Einsatz kommen.

Übungslage: Drohendes 200-jährliches Hochwasser

 Die vorgegebene Übungslage sah folgende Situation vor: Ein seit fünf Tagen andauerndes Hochwasser mit 6,80 Metern Pegelhöhe in Worms wird aufgrund von Dauerregen auf 7,90 Meter ansteigen, das Niveau eines 200-jährlichen Hochwassers. Daraus ergaben sich mehrere Übungsszenarien, die im Laufe des Samstags abzuarbeiten waren. Als akute Gefahr galt es, den drohenden Dammbruch am Dienheimer Pumpenhaus in Angriff zu nehmen. Damit vor Ort von der Feuerwehr rund 200 Sandsäcke ausgelegt werden konnten, musste auch die Logistik passen. So kamen Sandsackfüllmaschinen auf den Bauhöfen zum Einsatz. Mit Unterstützung der DLRG konnten so in kürzester Zeit palettenweise Sandsäcke gefüllt und bereitgestellt werden.

Die insgesamt 54 Durchlässe in der Hochwassermauer mussten ebenfalls geschlossen werden. Die Feuerwehren, die Bauhöfe, eine Baufirma und das Ordnungsamt kamen dabei zum Einsatz. Als besonders schwierig erwies sich der Verschluss des älteren Teils der Hochwassermauer bei der Polizei und der Festwiese. Die hierfür vorgesehen Holzbalken waren teilweise verzogen und mussten erst mit der Kettensäge in Form gebracht werden, damit sie wieder passen. Die Durchlässe im modernen Teil der Mauer waren mit den Aluminiumdammbalken indes schnell und effizient geschlossen. Aber auch hier zeigte es sich, dass die nötige Logistik unterschätzt wurde.
Da das Altenheim in Oppenheim im Hochwassergebiet liegt, trainierte das DRK dessen Evakuierung. Als Trainingsobjekt diente die Hauptschule und knapp 100 Statisten. Gegen Mittag rückte dann ein Bootszug der DLRG zusammen mit einem Bootszug der Oppenheimer Feuerwehr zur Vermisstensuche am Campingplatz Oppenheim aus. Es galt dort, mit Suchmannschaften an Land und vom Wasser aus nach vermissten Hochwassertouristen zu suchen.

Die Führung durch die Einsatzleitung war wichtiger Teil der Übung

Der vielleicht wichtigste Übungsteil aber fand im Verborgenen in Dalheim statt. Denn die Einsatzleitzentrale musste den gesamten Einsatz mit allen Teilabschnitten koordinieren und die zahlreichen Einsatzkräfte führen. Dabei ist diese Leitstelle quasi blind, sitzt sie doch weitab vom Geschehen und bekommt lediglich über Funksprüche mit, wie die Situation vor Ort ist und was geschieht. Der Fachberater der DLRG hatte hier die Aufgabe, die Einsatzleitung bezüglich der Fähigkeiten und Einsatzmittel der DLRG zu beraten und deren Einsatz zu koordinieren. Die Zusammenarbeit in der Einsatzleitung klappte ausgezeichnet.

Dabei konnte die DLRG dabei helfen, Kommunikationsprobleme beim Funken zu überwinden. Die DLRG Oppenheim hatte im Vorfeld auf Höhe des Trutzturms ein Funkrelais eingerichtet, damit die große Distanz von Dalheim zu den Einsatzkräften vor Ort funktechnisch überbrückt werden konnte. Hier war Eberhard Ehret, ein absoluter Profi in Sachen Funken im Einsatz. Als zu Beginn der Übung der 4 Meterfunk der Feuerwehr durch Überlastung nicht mehr richtig nutzbar war, sprang auch hier die DLRG in die Bresche und sorgte mit dem eigenen DLRG-Betriebsfunk für die stabile Verbindung zwischen Einsatzleitung und Bereitstellungsraum. DLRG-Funker Christian Oheim hatte in dieser Zeit richtig viel zu tun.

Mit dem Verlauf der Übung, mit deren Planung schon vor rund anderthalb Jahren auch unter Beteiligung von Stefan Seeber, Technischer Leiter Einsatz der DLRG-Ortsgruppe Oppenheim begonnen wurde, zeigte sich Klaus Penzer auf der Pressekonferenz sehr zufrieden: "Wir konnten heute sehen, wo wir für diesen hoffentlich nie eintretenden Fall eines 200-jährigen Hochwassers bereits gut gerüstet sind und wo Optimierungsbedarf besteht. Die Zusammenarbeit aller Organisationen hat ausgezeichnet funktioniert." Auch Hans-Jürgen Heilmann, der die Federführung bei der Planung der Übung hatte, war sehr zufrieden: "Wir haben wahnsinnig viel gelernt und unser Übungsziel absolut erreicht. Alle waren unglaublich engagiert und euphorisch, ich bin begeistert."

DLRG hatte eine "Übung vor der Übung"

Da die neue Hochwasserschutzmauer in Oppenheim zum Leidwesen der Wasserretter nicht hinter, sondern vor der Rettungsstation der DLRG Oppenheim errichtet wurde, fand für die Wasserretter bereits am Freitag ein ganz eigener Teil der Übung statt. Stephan Pilz erläutert: "Da die Mauer im Hochwasserfall geschlossen wird und unser Vereinsheim dann kniehoch im Wasser steht, müssen wir vor der Schließlung der Mauer mit allem Material evakuieren." Daher wurden am Freitag nicht nur Fahrzeuge und Boote, sondern auch Unmengen Material, von Sanitätsrucksäcken über Werkzeug und Ersatzteile aus der bis hin zu Notstromaggregaten und Tauchgeräten verladen und in die von der Verbandsgemeinde für diesen Evakuierungsfall bereitgestellte Notunterkunft in Gestalt der Turnhalle der Niersteiner Grundschule verbracht.

VG-Bürgermeister Penzer auf der Pressekonferenz zu diesem Vorgang: "Leider konnten wir der DLRG als VG bezüglich des Baus der Mauer nicht helfen, weil das ein Projekt des Landes war und hier auch finanzielle Aspekte eine Rolle spielten. Aber wir konnten helfen, indem wir der DLRG im Falle, dass die Mauer geschlossen wird, die Turnhalle der Niersteiner Grundschule als Ausweichquartier anbieten konnten."

Der Technische Leiter Stefan Seeber beschreibt die Schwierigkeiten der Evakuierung: "Wir haben uns im Vorfeld mehrfach getroffen, um festzustellen, was alles mit genommen werden muss. Dann haben wir Pack- und Ladelisten erstellt. Diese gründliche Vorbereitung hat sich gelohnt, denn nach rund zwei Stunden hatten wir alles evakuiert und in die Turnhalle gebracht." 

Ein voller Erfolg: Sommerfest der DLRG mit Jedermannschwimmen






51 Schwimmer und ein Hund: So lautet die rein statistische Bilanz des Jedermannschwimmens der Oppenheimer DLRG-Gruppe, mit dem die Lebensretter am Sonntag ihr zweites Sommerfest eröffneten. Ein Teilnehmer legte die rund dreieinhalb Kilometer lange Strecke zusammen mit seinem Labradormischling zurück. Für das Herrchen gab es eine Urkunde, für den Vierbeiner ein dickes Stück Fleischwurst als Belohnung.

Stephan Pilz, Vorsitzender der DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft), freute sich über die große Teilnehmerzahl. Er zeichnete Maria Kraus als älteste Teilnehmerin aus. Die 81-jährige Nackenheimerin schwimmt schon seit Jahren mit, wenn die DLRG zum Jedermannschwimmen lädt. Die weiteste Anreise hatte eine Familie aus Berlin, die in der Region Verwandte besuchte und spontan mitgeschwommen ist. Die Schwimmer wurden von Rettungsschwimmern und Rettungsbooten der DLRG und zahlreichen Kanus des Kanuclub Oppenheim begleitet. Unter allen Teilnehmern verloste die DLRG attraktive Preise. Beispielsweise verschiedene Gutscheine. Mancher geht mit einem Segelflieger des AERO-Club in die Luft, andere gehen beim Schnuppertauchen der DLRG unter fachlicher Anleitung unter.

An die Siegerehrung schloss sich nahtlos das Sommerfest an und dank Bilderbuchwetter war es den ganzen Tag rappelvoll am Strandbad. Schnell rannten bunte Tiger, glitzernde Prinzessinnen und allerlei Fabelwesen am Strandbad herum, denn die Kinder konnten sich ihre Gesichter mit Wunschmotiven schminken lassen. In der Bastelecke wurde mit Schere, Klebstoff und allerlei Materialien hantiert.

Außerdem schwangen viele der kleinen Gäste fleißig die Buntstifte oder den Pinsel mit Wasserfarben, denn der Malwettbewerb "Mein Tag auf dem DLRG Sommerfest" lockte mit attraktiven Preisen. Diese lockten auch beim Baderegel-Quizz, wo es darum ging falsche Regeln von den richtigen zu unterscheiden.

Sehr beliebt war auch der "Bungee Run": Bei diesem hüpfburg-ähnlichen Gebilde galt es gegen ein Gummiseil anzurennen und einen Klotz dichter an die Ziellinie zu bringen, als der Gegner auf der anderen Bahn.

Die beiden Rettungsboote der DLRG waren auch nach dem Jedermannschwimmen im pausenlosen Dauereinsatz, denn die angebotenen Rundfahrten fanden bei weitem nicht nur bei den Kindern regen Zuspruch und waren quasi ganztags "ausgebucht".

Eberhard Ehret und Thomas Schmitt hatten am Grill alle Hände voll zu tun, denn pausenlos fanden Bratwurst und Steaks reißenden Absatz, sodass die "warme Küche" um vier Uhr Nachmittags restlos ausverkauft war. Nicht minder beliebt und kalorienträchtig war der Kuchen.

Als es abends ans Aufräumen ging, zogen die DLRG´ler erschöpft eine sehr zufriedene Bilanz für das Sommerfest. Stephan Pilz: "Ein wahnsinniger Betrieb, den ganzen Tag. Die Leute hatten Spaß, und wir haben wieder unser Sparschwein für das neue Boot weiter füttern können."


Oppenheimer DLRG'ler beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste

Jedes Jahr machen auch zahlreiche Rettungsschwimmer der DLRG Rheinland-Pfalz beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD) mit und verbingen ein paar Wochen Ihres Urlaubs an den Nord- und Ostseestränden. In der Allgemeinen Zeitung  Mainz Lokalausgabe Oppenheim erschien am 20. Juli 2009 in der Printausgabe und auf der Webseite ein sehr schöner Artikel über diese Einsätze. Berichtet wird über Max Duckwitz von der DLRG Oppenheim, der fünf Wochen auf Langeoog Wachdienst macht. 

Der ZWRD stellt sicher, dass in der Sommersaison inklusive Vor- und Nachsaison die Strände an den Küsten täglich durchgängig bewacht werden. DLRG'ler, die sich für den ZWRD interessieren, finden hier ausführliche Infos: www.dlrg.de/angebote/zwrd.html  


DLRG Oppenheim spart auf ein neues Rettungsboot



Das Katastrophenschutzboot (Kat-S-Boot) „Nahe“ leistet bei uns in der DLRG Oppenheim seit 1969 treue Dienste. Dank der Pflege und Wartung, die unsere Bootsobleute ihm angedeihen lassen, funktioniert es noch. Doch man merkt ihm mittlerweile doch deutlich die vielen Dienstjahre an und es ist den heutigen Anforderungen an ein Kat-S-Boot nicht mehr gewachsen. Die Versorgung mit Ersatzteilen wird immer schwieriger. Es ist absehbar, dass das Boot bald nicht mehr einsatztauglich ist.

Daher sparen wir auf die Anschaffung eines neuen modernen Kat-S-Boot. Ein Boot das gerade auch in unserer Region für Hochwassereinsätze, Rettungs- und Bergungsaufgaben auf dem Rhein und die Überwachung zahlreicher Wasserveranstaltungen zugeschnitten ist.

Mit einer Spende können Sie uns dabei unterstützen, damit wir auch in Zukunft unsere Aufgabe als leistungsstarke ehrenamtliche Rettungsorganisation für Wasserrettung in Oppenheim und darüber hinaus erfüllen können. Wenn Sie uns unterstützen wollen, sprechen Sie uns einfach direkt an, beispielsweise über die Kontaktseite.

Neue Zeiten für die Kinderschwimmkurse!

DLRG-Anfängerschwimmkurs (16 Unterrichtseinheiten mit je 60 Minuten)

Samstags von 14.30 Uhr bis 15:30 Uhr und Sonntags von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr.

DLRG-Aufbaukurs (NUR für Kinder, die bei uns zuvor den Anfängerschwimmkurs absolviert haben!)

Samstags von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr

Ausführliche Informationen und Elternbrief mit Anmeldung weiter unten auf dieser Seite!






Schwimmtraining Montag ab 19 Uhr

Unser Schwimmtraining findet jeden Montag Abend ab 19 Uhr im Hallenbad Oppenheim statt. Die Kinder und jüngeren Jugendlichen trainieren von 19:00 bis 20:00 Uhr. Jugendliche und Erwachsene nehmen dann ab 20:00 Uhr an der weiterführenden Schwimmausbildung teil.

Für die jüngste Gruppe (mit Seepferdchen-Abzeichen) findet das Training Samstag von 09:00 bis 10:00 Uhr statt. Anmeldung bitte bei:

Kerstin Kehl
E-Mail: kks@Oppenheim.DLRG.de

Neben unsere Mitgliedern begrüßen wir auch gerne Gäste, die beispielsweise für den Beruf oder ein anderes Hobby einen Rettungsschwimmabzeichen bei uns ablegen wollen oder für das Sportabzeichen die nötigen Schwimmprüfungen absolvieren möchten.



Aeroclub Oppenheim-Guntersblum überreicht Spende

Joshua Williams, Bootswart DLRG, Andreas Onderka, Vorsitzender AERO Club, Stephan Pilz, Vorsitzender DLRG, Joachim Grohme, 2. Vorsitzender AERO Club, Andreas Lerg, 2. Vorsitzender DLRG, Ulla Niemann, Technische Leiterin Ausbildung DLRG

Der Aeroclub Oppenheim-Guntersblum überreichte der DRLG Oppenheim jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 200 Euro, die der Anschaffung des geplanten neuen Rettungsbootes zu Gute kommen soll. Anlass ist das 80. Jubiläum, das die DLRG Ortsgruppe Oppenheim dieses Jahr feiert.

Andreas Onderka, Vorsitzender des AERO Club Oppenheim-Guntersblum betonte: „Wir arbeiten seit Jahren sehr gut mit der DLRG zusammen, die uns bei größeren Veranstaltungen auf dem Fluggelände immer mit der wasserseitigen Absicherung unterstützt.“ Stephan Pilz, Vorsitzender der Wasserretter, nahm den Scheck entgegen und dankte den Fliegern im Namen des Vereins herzlich: „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung, denn das neue Rettungsboot ist für uns ein wahrlich riesiges Projekt, das wir stemmen müssen und wollen!"