Zusammenarbeit mit anderen Fachrettungsdiensten

Verstärkt bilden wir in letzter Zeit auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachrettungsdiensten aus. Neben den Feuerwehren gehört dazu natürlich auch das Deutsche Rote Kreuz dazu. Im Spätsommer 2004 beispielsweise fand eine gemeischaftliche Großübung von DRK, DLRG und Feuerwehr statt. Trainiert wurde die Großschadenslage "Schiffsununglück". Übungslage war ein verunfalltes Passagieschiff mit zahlreichen Verletzten. Die drei Rettungsdienste koordinierten gemeisam die Rettung der Verletzten und deren Ersstversorgung. Der Einsatz wurde unter realen Bedingungen abgearbeitet. So mußten die zahlreichen Verletzten mit Booten abgeborgen und an Bord erstversorgt werden. Nach der Übergabe an Land erfolgte dann die weitere Versorgung durch Sanitäter an Verwundetensammelstellen.

Ein Höhepunkt der Übung war sicherlich der Einsatz des Rettungshubschraubers "Christoph 77". Dessen Mannschaft trainierte dabei die "Stehhaltegurt-Bergung". Da diese ADAC-Hubschrauber kein Windensystem haben, wie es beispielsweise in den Alpen nötig ist, läuft eine Personenrettung etwas anders. Einer der Flugretter wird auf der Kufe stehend mit dem Stehhaltegurt gesichert. Der Hubschrauber senkt sich dann bis auf die Wasseroberfläche ab und der Verunfallte wird ergriffen und im Wasser ans Ufer gezogen, wo er von Helfern übernommen wird. Eine sehr spektakuläre Aktion, wie die Bilder zeigen.